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Ein eigener Schwimmteich im Garten: Planung, Bau und Reinigung

Lesezeit: Minuten ( Wörter)

Mit einem Schwimmteich können Sie sich ein Stück Baggersee nach Hause holen. Der Schwimmteich ist kein Swimmingpool, da er sich harmonisch in die Natur einfügt und so wie ein Gartenteich über verschiedene Wasserzonen verfügt. Der Schwimmteich kombiniert Gartenteich und Swimmingpool miteinander. Sie statten den Schwimmteich mit Pflanzen aus, auch wenn Sie sparsamer damit umgehen als bei einem Gartenteich, der nicht zum Schwimmen geeignet ist. Der Schwimmteich kommt mit weniger Chemie aus als ein Swimmingpool. Erfahren Sie in diesem Beitrag, was Sie bei der Planung, beim Bau und bei der Reinigung des Schwimmteichs beachten sollten.

Was Sie über einen Schwimmteich wissen sollten

Der Schwimmteich ist eine Mischung aus Swimmingpool und Biotop. Als Biotop ist er ein natürliches Gestaltungselement in Ihrem Garten. Das Wasser muss nicht chemisch gereinigt werden. Als Biotop zeichnet sich der Teich durch eine biologische Selbstreinigung aus. Sie haben weniger Arbeit mit der Reinigung als bei einem Swimmingpool. Das Wasser bleibt jedoch nicht vollständig klar. Sie sollten daher nicht auf die Technik wie eine Pumpe und Filter verzichten.

Ein Swimmingpool bietet zwar mehr Platz zum Schwimmen als ein Schwimmteich, doch kommt er nicht ohne chemische Keule aus, damit das Wasser sauber bleibt. Nur mit den entsprechenden Pflegemitteln können Sie bei einem Swimmingpool die Ansiedlung von Algen und Bakterien verhindern. Auch das Becken müssen Sie regelmäßig reinigen, damit es seine schöne hellblaue Farbe behält.

Ein Schwimmteich kombiniert die Vorteile von Gartenteich und Swimmingpool. Er bietet einen neuartigen Lebensraum für Pflanzen, Tiere und Menschen. Sie können die Natur genießen und im Wasser Ihren Spaß haben. Da der Schwimmteich auch ein Biotop darstellt, können sich Tiere wie Frösche und Molche von allein ansiedeln. Fische können Sie einsetzen, doch sollten Sie damit eher sparsam umgehen. Fische sind kein Muss.

Das Wasser im Schwimmteich ist viel hautfreundlicher als in einem Swimmingpool, da es ohne Chlor auskommt. Fast ohne Hilfe reinigt sich das Wasser. Da der Schwimmteich ohne Chemie und mit weniger Pflege auskommt, sind die jährlichen Kosten auch geringer als bei einem Swimmingpool.

Wie Sie Ihren Schwimmteich planen

So wie bei jedem anderen Gartenteich kommt es auch bei einem Schwimmteich auf eine gute Planung an, damit Sie später viel Freude daran haben. Sie sollten ein Blatt Papier nehmen und Ihren Teich möglichst maßstabgetreu skizzieren. In Ihre Skizze sollten Sie auch die Tiefen der einzelnen Zonen einzeichnen.

An seiner tiefsten Stelle sollte der Schwimmteich etwa zwei Meter tief sein. So ist ein hohes Wasservolumen vorhanden. Der Aufwand für die Teichpflege ist geringer, da sich der Teich bei einem hohen Wasservolumen und bei der entsprechenden Tiefe besser selbst regulieren kann. Die Algenbildung ist auch geringer, wenn der Teich sich selbst regulieren kann. Im Winter friert der Teich bei einer größeren Tiefe nicht bis auf den Grund zu. Die Wasserwerte bleiben bei einer größeren Tiefe stabiler. Im Sommer bleibt das Wasser auch in den tieferen Schichten kühler. Ein tieferer Teich kann den Sauerstoff besser binden. Das kommt den Teichbewohnern und dem Wasserniveau zugute.

Ein großer Teich erfordert mehr Aufwand beim Bau, da ein größerer Aushub erforderlich ist. Auch die Grundreinigung nach dem Winter ist etwas aufwendiger.

Bei der Planung Ihres Schwimmteichs kommt es auch auf die richtige Lage an. Nur dann, wenn Sie auf Ihrem Grundstück viel Platz haben, ist ein Schwimmteich tatsächlich sinnvoll. Weiterhin sollten Sie auf einen geeigneten Standort mit

  • Sonneneinstrahlung
  • Randabstand zum Nachbargrundstück
  • Windrichtung

achten.

Der Standort sollte möglichst windgeschützt sein. Sonne ist zwar schön, wenn Sie sich im Teich aufhalten, doch bei intensiver Sonneneinstrahlung heizt sich der Teich schnell auf. Auch die Verdunstung ist an heißen Sommertagen hoch. Gut geeignet ist ein halbschattiger Standort. Für den Halbschatten eignen sich auch viele heimische Pflanzen.

Der Aufbau des Schwimmteichs

Ihren Schwimmteich sollten Sie in eine Schwimmzone und in eine Regenerationszone einteilen. In der Schwimmzone können Sie Ihre Bahnen schwimmen, auch wenn der Platz dort deutlich geringer als in einem Swimmingpool ist. In dieser Zone können Sie auch planschen und entspannen. Der Schwimmspaß steht in dieser Zone im Vordergrund. Daher sollte die Schwimmzone entsprechend tief sein.

Die Regenerationszone wird auch als Aufbereitungs- oder Flachwasserzone bezeichnet. Sie sollte etwa 30 bis 70 Prozent der gesamten Teichfläche ausmachen. Diese Zone sorgt für das biologische Gleichgewicht in Ihrem Teich und vermindert den Pflegeaufwand. Wie groß Sie diese Zone wählen, hängt auch von der Nutzungsintensität, vom Nährstoffgehalt des Wassers und von der Sonneneinstrahlung ab. Die Säuberung des Wassers wird durch Sumpf- und Wasserpflanzen erreicht. Die Pflanzen reichern das Wasser mit Sauerstoff an und reduzieren den Nährstoffgehalt. Das vermindert die Algenbildung.

Zusammen mit den Mikroorganismen in Ihrem Teich reduzieren die Wasserpflanzen die Keime und die Schadstoffe im Wasser. Das geklärte Wasser gelangt wieder in die Schwimmzone. Ein Großteil der Reinigung wird in einem Schwimmteich von der Natur übernommen. Der Schwimmteich stellt ein Kreislaufsystem dar.

Was Sie bei der Technik beachten sollten

Völlig ohne Technik kommt ein Schwimmteich nicht aus, auch wenn die Pflanzen einen wichtigen Beitrag zu einem biologischen Gleichgewicht und für sauberes Wasser leisten. Das biologische Filtersystem sollte durch ein technisches Filtersystem unterstützt werden. Das ist vor allem dann wichtig, wenn Sie Ihren Schwimmteich intensiv nutzen. Das Filtersystem dezimiert die Keime und absorbiert Nährstoffe. So wirken Sie dem Algenwachstum entgegen. Sie verhindern mit dem Filtersystem auch, dass verschiedene Stoffe im Wasser in Giftstoffe umgewandelt werden.

Ein Oberflächenskimmer saugt organisches Material von der Wasseroberfläche. Blätter, die ins Wasser gefallen sind, Pflanzenteile und andere Dinge, die nicht ins Wasser gehören, werden mit dem Oberflächenskimmer entfernt. Der Oberflächenskimmer verhindert das Absinken dieses Materials. So bilden sich weniger Nährstoffe. Der Algenbildung wird entgegengewirkt. Eine Pumpe pumpt das Wasser durch einen Schacht in den Flachwasserbereich. Das Wasser gelangt durch eine mechanische Feinfiltrierung. In der Regenerationszone sollten Sie Kies verwenden. Durch den Kies in der Regenerationszone gelangt das Wasser wieder in die Schwimmzone.

Für den Schwimmteich können Sie auch andere Technik verwenden. Welche Technik Sie in Ihren Schwimmteich integrieren, hängt von Ihrem Teich, von der Größe und von den darin befindlichen Pflanzen ab.

Die natürliche Reinigung des Schwimmteichs

Ein entscheidender Vorteil bei einem Schwimmteich gegenüber einem Swimmingpool ist der Verzicht auf Chlor und andere chemische Substanzen. Solche Substanzen machen das Wasser zwar sauber, doch ist es nicht natürlich. Die biologische Reinigung in einem Schwimmteich sorgt für sauberes und natürliches Wasser. Um eine biologische Reinigung durch ein natürliches Filtersystem zu erreichen, sollten Sie fünf Punkte beachten:

  • Ufersubstrat
    In der Flachwasserzone sollte das Ufersubstrat einen Untergrund mit einer Dicke von 30 bis 70 Zentimetern bilden. Dieses Substrat entzieht dem Wasser Nährstoffe, da sich dort nützliche Bakterien ansiedeln.
  • Repositionspflanzen in der Flachwasserzone
    Als Repositionspflanzen sollten Sie heimische Pflanzen wählen. Sie sind robust und kommen auch mit kalten Temperaturen gut zurecht. Sie sind winterhart. Bei der Wahl der Pflanzen sollten Sie darauf achten, dass diese Pflanzen möglichst viel Sauerstoff produzieren. Sie erhalten verschiedene Pflanzen, die sich artspezifisch auf die Wasserqualität auswirken. Die Pflanzen sollten Sie aufeinander abstimmen. Weiterhin sollten Sie die Pflanzen auch auf die Zahl der zu erwartenden Badegäste und auf die Beschaffenheit des eingespeisten Wassers abstimmen.
  • Umwälzung des Wassers
    Ein weiterer Aspekt ist die Umwälzung des Wassers. Hier können Sie auf die Technik nicht vollständig verzichten. Einen Schwimmteich können Sie auch mit einem Bachlauf gestalten, den Sie mit Natursteinen anlegen. Ein Pumpensystem kann das Wasser durch den Bachlauf strömen lassen. Das Wasser wird gut mit Sauerstoff angereichert. Das wirkt sich positiv auf das Wasserniveau aus.
  • Planktrische Filtrierer
    Als planktrische Filtrierer werden Kleinstorganismen bezeichnet. In einem gut angelegten Schwimmteich finden solche Kleinstorganismen gute Lebensbedingungen. Diese winzigen Organismen tragen wesentlich zur Reinhaltung des Wassers bei. Die Bildung von Algen wird damit vermieden.
  • Tiere im Schwimmteich
    Auch nützliche Tiere im Schwimmteich spielen eine wichtige Rolle für die Wasserqualität. Wasserschnecken sind nützlich, da sie Algen von den Oberflächen von Folie und Steinen fressen. Haben Sie viele Pflanzen in der Flachwasserzone und am Ufer, können sich auch Libellen ansiedeln. Die Libellenlarven wirken dem Aufkommen von Mücken entgegen. Organisches Material vom Grund wird durch Muscheln und Flusskrebse beseitigt.

Trotz dieser natürlichen Reinigung des Wassers können Sie in Ihrem Schwimmteich nicht vollständig auf Technik verzichten.

Fazit

Ein Schwimmteich vereint die Vorteile von Gartenteich und Swimmingpool. Damit Sie bequem schwimmen können, sollten Sie auf die richtige Größe achten. Ein großer Teich kann sich besser selbst tragen. An seiner tiefsten Stelle sollte der Schwimmteich etwa zwei Meter tief sein. Der Schwimmteich sollte in Schwimmzone und Regenerationszone eingeteilt werden. Ein Schwimmteich kommt ohne Chemie aus. Er reinigt sich zum größten Teil selbst. Auf Technik können Sie nicht vollständig verzichten. Sie sollten einen Filter verwenden, um der Algenbildung und der Bildung von Giftstoffen entgegenzuwirken.

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