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Ein Naturteich ohne Technik: Ist das möglich?

Lesezeit: Minuten ( Wörter)

Ein Naturteich ist ein kleines Biotop im Garten. Er zeichnet sich durch eine naturnahe Gestaltung aus und bietet einen Lebensraum für viele Tiere und Pflanzen. Damit sich die Tiere ansiedeln können, sollte der Naturteich über viele flache Stellen verfügen. Die Teichbewohner können sich dort ausruhen und paaren. Eine Besonderheit bei einem Naturteich ist, dass er ohne Teichfolie auskommt. Daher müssen Sie auch keine Technik wie Pumpe, Filter oder Skimmer integrieren. Damit sich der Teich weitgehend selbst tragen kann, sollte er möglichst groß angelegt sein. Ganz ohne Pflege kommt der Naturteich jedoch nicht aus. Hier erfahren Sie, was Sie bei einem Naturteich ohne Technik beachten sollten.

Harmoniert perfekt mit der Umgebung: Der Naturteich

Der Naturteich ist unspektakulär, doch ist das positiv gemeint. Er stellt einen natürlichen Lebensraum für Pflanzen und Tiere dar. Sie sollten für den Naturteich heimische Pflanzen und Fische verwenden. Das hat den Vorteil, dass sie frostunempfindlich sind. Haben Sie einen Naturteich angelegt, werden sich schon bald verschiedene Tiere wie Molche und Frösche ansiedeln. Damit sich diese Tiere wohlfühlen, sollte der Teich über viele flache Stellen verfügen. Neben einem Flachwasserbereich kommt es auch auf die Tiefwasserzone an, die mindestens 80 Zentimeter tief sein sollte.

Seinen naturnahen Charakter erhält der Naturteich mit dicht bepflanzten Bereichen. Da der Naturteich auch ohne Teichfolie und ohne Technik auskommt, ist er nur mit wenig Aufwand für die Pflege verbunden. Als naturnahes Biotop kann der Naturteich auch ohne menschliches Eingreifen weitgehend für sein biologisches Gleichgewicht sorgen. Die Pflanzen und Tiere im Teich kommen mit diesen Bedingungen dauerhaft gut zurecht, auch in der kalten Jahreszeit.

Was Sie bei einem Naturteich beachten sollten

Möchten Sie einen Naturteich anlegen, ist der richtige Standort das A und O. Sie benötigen viel Platz für den Naturteich. Er sollte groß genug sein, damit er im Winter nicht vollständig zufriert.

Der richtige Standort

Bei der Wahl des Standortes sollten Sie nicht nur auf den verfügbaren Platz, sondern auch auf die Sonneneinstrahlung achten. Für die meisten Pflanzen ist Sonne wichtig. Es gibt viele heimische Teichpflanzen, die Sonne lieben. Mehr als zehn Stunden Sonne am Tag sind nicht zu empfehlen. Auch wenn viele Pflanzen die Sonne lieben, können sie bei einer zu intensiven Sonneneinstrahlung Schaden nehmen. Auch die Fische mögen keine pralle Sonne. Schnell heizt sich das Wasser auf. Viele Sonnenstunden am Tag begünstigen die Algenblüte. Bis zu sechs Stunden Sonne am Tag sind optimal. Die pralle Mittagssonne kann den Pflanzen an heißen Sommertagen zu schaffen machen. Gut geeignet ist daher auch ein halbschattiger Standort. Auch für den Halbschatten bekommen Sie viele heimische Teichpflanzen.

Die geeignete Größe

Damit sich der Naturteich selbst tragen kann und die Wasserwerte nicht zu stark schwanken, muss er groß genug sein. Die Wasserwerte können umso stabiler sein, je größer der Teich ist. Das bedeutet für Sie auch weniger Aufwand für die Pflege. Der Teich sollte so groß wie möglich sein. Die Tiefwasserzone sollte mindestens 80 Zentimeter, besser aber 100 Zentimeter tief sein. Insgesamt sollte die Fläche des Naturteichs mindestens 15 Quadratmeter, aber noch besser 30 Quadratmeter groß sein. Im Sommer ist die Gefahr geringer, dass sich der Teich überhitzt. Auch die Algenbildung ist bei einem hohen Wasservolumen geringer. Im Winter friert ein großer und entsprechend tiefer Teich nicht bis zum Grund durch.

Wie Sie Ihren Teich naturnah gestalten

Neben einer ausgedehnten Tiefwasserzone sollte Ihr Naturteich auch über entsprechend große Sumpf- und Flachwasserzonen verfügen. Miniaturlandschaften und Lebensräume für viele Tiere können Sie an den Ufer- und Flachwasserzonen mit Findlingen, Steinen, aufgeschichteten Ästen und Büschen gestalten. Wasser und Festland sollten möglichst natürlich ineinander übergehen, damit sich viele Tiere ansiedeln. Die Teichwände sollten nicht zu steil sein. Mit Bäumen in der Nähe können Sie Ihren Teich an verschiedenen Stellen auf natürliche Weise beschatten.

Im Sommer verdunstet das Wasser auch in einem Naturteich. An einem heißen Sommertag kann der Wasserspiegel am Tag um mehrere Zentimeter schwanken. Sie sollten allerdings nicht warten, bis es regnet und der Wasserspiegel auf natürliche Weise wieder ansteigt. Sie können den Teich mit Leitungswasser auffüllen. So schaffen Sie gleichzeitig Abkühlung an heißen Sommertagen und wirken der Algenbildung entgegen. Auf keinen Fall sollten Sie Regenwasser von Dächern in den Teich leiten. Über das Dach könnten Schmutz und Schadstoffe in den Teich gelangen, die eine Algenbildung begünstigen.

Die Wahl der richtigen Pflanzen

Damit der Teich sich selbst tragen und das biologische Gleichgewicht halten kann, sollten Sie Pflanzen wählen, die den Teich klären und ihm Sauerstoff zuführen. Für eine naturnahe Gestaltung und ein biologisches Gleichgewicht kommt es auf möglichst viele Pflanzen an. Die Pflanzen verbrauchen Nährstoffe und entziehen damit den Algen eine wichtige Lebensgrundlage. Haben Sie viele Pflanzen in Ihrem Teich, bedeutet das automatisch eine geringere Algenbildung.

Seerosen sind nicht nur schön anzusehen, sondern sie sind auch ideal für den Naturteich geeignet. Sie finden auch heimische Seerosenarten. Generell sollten Sie auf heimische Pflanzen achten, da sie robust sind und den Winter problemlos überstehen. Sie eignen sich für den Naturteich am besten. Diese Pflanzen haben auch einen großen Nutzen für die Tiere.

Für den Naturteich eignen sich auch die Große Mummel, die Wasserschwertlilie, die Sumpfdotterblume, die Schwanenblume, der Blutweiderich und der Wasserhahnenfuß. Solche Pflanzen ziehen auch viele Tiere an, die ihren natürlichen Lebensraum finden.

Auch in einem Naturteich sollten Sie Pflanzkörbe für die Teichpflanzen verwenden. Das erleichtert die Pflege. Sie können die Pflanzen zum Teilen besser herausnehmen. Auf den Teichgrund sollten Sie kein Pflanzsubstrat aufbringen, da das die Schlammentfernung erschwert. Die Pflanzkörbe können Sie mit dem geeigneten Substrat befüllen. Damit es nicht herausgeschwemmt wird und sich nicht so schnell Schlamm bildet, sollten Sie als oberste Schicht gewaschenen Quarzsand verwenden.

Die Fauna im Naturteich

Über die Fauna im Naturteich gibt es viele kontroverse Meinungen. Willkommen sind Amphibien und Molche, aber auch Insekten wie Libellen. Fast immer siedeln sich diese Tiere ohne menschliches Zutun an. Sie kommen zufällig oder werden von den Pflanzen angelockt. Gefällt es ihnen, siedeln sie sich an und paaren sich. Bei der Teichreinigung kann Zooplankton wie Wasserflöhe helfen.

Thema für hitzige Diskussionen: Fische im Naturteich

Für hitzige Diskussionen sorgen Fische im Naturteich. Während die einen meinen, dass Sie auf Fische verzichten sollten, befürworten die anderen Fische im Naturteich. Fische sind im Naturteich kein Muss. Der Teich kann auch ohne Fische reizvoll sein und zu einem Lebensraum für viele Tiere werden. Möchten Sie auf Fische nicht verzichten, sollten Sie einiges beachten.

Fische sollten Sie erst dann einsetzen, wenn der Teich schon eine Weile besteht und sich das Leben gut integriert hat. Das kann mitunter eine Weile dauern. Sie sollten möglichst ein Jahr lang warten, bis Sie Fische in Ihren Teich einsetzen. Sie sollten keine gründelnden Fische wählen, denn sie wühlen den Teichgrund zu stark auf und begünstigen die Algenbildung.

Möchten Sie Fische einsetzen, sollten Sie nur heimische Arten verwenden und mit wenigen Tieren beginnen. Gut geeignet sind Elritzen oder Moderlieschen. Die Fische sollten Sie sich selbst überlassen. Die Fische können sich in ihrem Bestand selbst dezimieren, indem sie ihre Jungtiere auffressen. Sind die Fische sich selbst überlassen, kann es auch zu einer Überpopulation kommen, wenn sie sich stark vermehren. Aufgrund des knappen Nahrungsangebots können die Fische bei einer Überpopulation verhungern. Auch wenn das grausam erscheinen mag, ist das völlig natürlich. So sorgen die Fische selbst für ein natürliches Gleichgewicht.

Verzichten Sie in Ihrem Naturteich auf einen Filter, sollten Sie die Fische nicht füttern. Würden Sie Ihre Fische füttern, besteht die Gefahr, dass das Futter nicht aufgefressen wird. Das führt zu Algenbildung, da sich dann viele Nährstoffe im Wasser befinden. Ohne Filtertechnik reguliert sich der Teich aufgrund von Nahrungsangebot und Fischmenge selbst. Das Füttern der Fische würde zu einer stärkeren Vermehrung der Fische und zu einer Überpopulation führen.

Was Sie bei der Pflege des Naturteichs beachten sollten

Der Naturteich reguliert sich größtenteils selbst und kommt ohne Technik aus. Der Aufwand an Pflege ist daher geringer. Sie sollten trotzdem nicht gänzlich auf Pflege verzichten. Ihre Pflanzen sollten Sie regelmäßig kontrollieren und zurückschneiden. Sind die Pflanzen zu groß geworden, sollten Sie sie teilen. Sie sollten auch abgestorbene Pflanzenteile entfernen. Auch in den Teich gefallenes Laub sollte entfernt werden, um die Algenbildung zu verhindern. Sie können Ihren Teich auch mit einem großen Laubnetz schützen. Im Frühjahr ist es auch sinnvoll, den Schlamm zu entfernen.

Auch wenn Sie Ihren Naturteich gut geplant haben, gestaltet ihn die Natur immer wieder um. Gerade das macht seinen Reiz aus.

Fazit

Ein Naturteich ist reizvoll und integriert sich harmonisch in seine Umgebung. Sie müssen keine Technik verwenden. Der Aufwand an Pflege ist nur gering. Sie sollten lediglich in den Teich gefallenes Laub entfernen, die Pflanzen pflegen und im Frühjahr den Schlamm entfernen. Am besten sind heimische Pflanzen geeignet, die in üppiger Anzahl vorhanden sein sollten. Solche Pflanzen locken viele Tiere an. Mit Fischen sollten Sie sparsam umgehen. Sie sollten die Fische erst nach etwa einem Jahr einsetzen. Füttern sollten Sie die Fische nicht.

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