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Ursachen von Vergiftungen bei Fischen im Teich

Lesezeit: Minuten ( Wörter)

Haben Sie Fische in Ihrem Gartenteich, sind Krankheiten niemals völlig auszuschließen. Nun kann es vor allem in den Sommermonaten bei großer Hitze dazu kommen, dass das Teichwasser kippt und sich die Wasserwerte stark verändern. Das kann an einer starken Algenentwicklung, verschiedenen Einträgen wie Laub oder Blütenpollen, aber auch an schwülheißer Luft liegen. Für die Fische kann das den Tod bedeuten, da sie ersticken oder sich vergiften können. Es gibt verschiedene Arten von Vergiftungen bei Fischen. Am Verhalten der Fische können Sie auf eine Vergiftung schließen. Mit den richtigen Maßnahmen sind die Fische mitunter noch zu retten.

Ursachen von Vergiftungen bei Fischen

Vergiftungen bei Fischen können verschiedene Ursachen haben. Das können ungünstige Haltungsbedingungen, aber auch äußere Einflüsse sein.

Haltungsbedingte Ursachen sind

  • zu hoher Besatz
  • zu starke Fütterung, da das Futter, das nicht gefressen wird, das Wasser verderben kann
  • Fäulnis auf dem Grund des Teichbodens
  • zu seltener Wasserwechsel
  • Ausfall das Teichfilters
  • zu kleiner Filter
  • starke Algenentwicklung
  • starke Konzentration an Kohlendioxid
  • unbemerkt gestorbene Tiere, die verwesen

Als äußere Ursachen für die Vergiftungen bei Ihren Fischen können

  • Chlor
  • Kupfer
  • Insektenvernichtungsmittel
  • Waschmittel
  • Lösungsmittel

in Frage kommen, die in den Teich gelangt sind.

Vergiftungen von Fischen können Sie verhindern, indem Sie regelmäßig die Wasserwerte mit einem Wassertest kontrollieren. Sie sollten auch darauf achten, ob Fische gestorben sind, und die gestorbenen Tiere sofort aus dem Teich entfernen. Kontrollieren Sie auch den Filter und tauschen Sie ihn regelmäßig aus oder reinigen Sie ihn.

Verhalten der Fische bei Vergiftungen

Sie sollten Ihre Fische regelmäßig beobachten. Am Verhalten der Fische erkennen Sie, wenn etwas nicht stimmt. Sind die Fische vergiftet, können ungewöhnlich viele tote Fische auftreten. Die Fische sterben mitunter ohne erkennbare Ursache. Es muss jedoch nicht gleich zum Tod Ihrer Fische kommen. Die Fische atmen ungewöhnlich schnell, da sie kaum noch Luft bekommen. Oft schnappen sie an der Wasseroberfläche nach Luft. Die Fische können ungewöhnlich schnell durch das Wasser jagen. Dieses Verhalten sollten Sie nicht als Vitalität deuten, wenn Ihre Fische sonst eher ruhig sind. Werden die Fische apathisch, steht der Tod zumeist kurz bevor. Sie sind schwach und haben keine Kraft mehr.

Verschiedene Arten von Vergiftungen

Abhängig von der Ursache der Vergiftung gibt es verschiedene Arten, die sich auf unterschiedliche Weise bemerkbar machen. Das sind die häufigsten Arten von Vergiftungen:

Nitritvergiftung als häufigste Vergiftung

Die wahrscheinlich häufigste Vergiftung bei Fischen ist die Nitritvergiftung. Nitrit ist ein Abbauprodukt und entsteht durch Ausscheidungen der Fische, nicht gefressenes Fischfutter oder Algen. Ist der Besatz zu hoch, kann es schnell zu Nitritvergiftungen kommen. Nitrit ist hochgiftig, sodass bereits kleine Mengen zu Vergiftungen führen können. Sie sollten regelmäßig die Wasserwerte kontrollieren und das Wasser bei einer Nitritbelastung austauschen. Im Sommer sollten Sie wöchentlich etwa 25 Prozent des Wassers austauschen. Vor allem bei neu angelegten Teichen besteht die Gefahr von Nitritvergiftungen.

Innerhalb kurzer Zeit kann der gesamte Fischbestand bei einer zu hohen Nitritbelastung sterben. Auch Spätschäden können durch Nitrit auftreten, sodass auch nach Wochen oder Monaten noch Fische sterben können. Ist die Nitritbelastung hoch, tauschen Sie 50 bis 80 Prozent des Wassers aus.

Nitratvergiftung: Folgeprodukt von Nitrit

Als Folgeprodukt von Nitrit im Stickstoffkreislauf bildet sich Nitrat. Es ist sogar nützlich, da die Pflanzen es als Nährstoff brauchen. Bis zu einer Konzentration von 50 mg/l ist es für Pflanzen unschädlich. Für Jungfische kann die Konzentration bis zu 20 mg/l betragen, um nicht schädlich zu sein. Damit die Nitratwerte nicht zu hoch werden, sollten Sie die Nitritwerte regelmäßig kontrollieren. Nur in hohen Dosen ist Nitrat für Ihre Teichbewohner giftig. Im Normalfall sterben die Fische an einer Nitritvergiftung, sodass es kaum zu einer Nitratvergiftung kommt. Da Nitrat bereits im Leitungswasser enthalten ist, sollten Sie beim zuständigen Wasserwerk den Grundwert erfragen.

Vergiftung durch Ammonium oder Ammoniak

Kontrollieren Sie regelmäßig den pH-Wert Ihres Teichwassers, da sich Ammoniak erst ab einem pH-Wert von 7 oder mehr aus Ammonium bildet. Liegt der pH-Wert bei 9,4, sind zu 50 Prozent Ammoniak und zu 50 Prozent Ammonium vorhanden. Ammonium ist ungiftig oder nur schwach giftig und ein Produkt des Stickstoffkreislaufs. Da Ammoniak stark giftig ist, sollte möglichst auch kein Ammonium im Teichwasser vorhanden sein. Es reicht oft aus, die Nitritwerte zu kontrollieren, da eine Nitritvergiftung eher als eine Ammoniakvergiftung auftritt. Wechseln Sie regelmäßig das Wasser, um eine Ammoniakvergiftung zu verhindern.

Verschiedene Anzeichen deuten auf eine Ammoniakvergiftung hin:

  • Fische kommen an die Wasseroberfläche, um nach Luft zu schnappen
  • Fische liegen am Boden
  • Appetitlosigkeit
  • Fische schwimmen auf der Seite
  • angestrengte Schwimmmbewegungen der Fische
  • gerötete Kiemen
  • rote Streifen in den Flossen

Vergiftung durch Kohlendioxid

Am Morgen ist die Konzentration an Kohlendioxid am höchsten. Es entsteht durch die Atmung der Fische und wird von den Pflanzen absorbiert, doch in der Nacht stoßen auch die Pflanzen Kohlendioxid aus. Die Konzentration an Kohlendioxid sollte nicht höher als 15 mg/l sein, denn höhere Werte können bereits zu Vergiftungserscheinungen bei den Fischen führen. Im Teich muss genügend Sauerstoff vorhanden sein, damit die Fische das aufgenommene Kohlendioxid wieder ausatmen können. Ist zu viel Kohlendioxid im Wasser, können die Fische nicht mehr genügend Sauerstoff über ihre Kiemen aufnehmen und ersticken. Da der pH-Wert im Blut sinkt, können auch die Körperfunktionen der Fische eingeschränkt sein. Mit einem Test können Sie den Gehalt an Kohlendioxid regelmäßig kontrollieren. Wechseln Sie regelmäßig das Wasser, um Vergiftungen zu verhindern.

Kupfervergiftung: Verschiedene Ursachen

Als Ursachen einer Kupfervergiftung kommen Algenvernichtungsmittel, Wasserleitungsrohre aus Kupfer oder Medikamente in Frage. Kupfer ist giftig für die Fische. Sie sollten daher den Eintrag von Medikamenten verhindern und biologische Algenvernichtungsmittel verwenden. Wechseln Sie das Wasser oder befüllen Sie den Teich neu, lassen Sie das Wasser zur Sicherheit einige Minuten laufen, bevor Sie es in den Teich lassen. So werden Kupferrückstände aus den Leitungen gespült.

Vergiftung durch Chlor

Chlor erkennen Sie am Geruch des Leitungswassers. Mit hartem Wasserstrahl bekommen Sie Chlor aus dem Wasser. Lassen Sie das Wasser erst einige Zeit laufen, bevor Sie es in den Teich lassen.

Vergiftung durch Schwefelwasserstoff - Fäulnisprozesse als Ursache

Fäulnisprozesse am Grund des Teichbodens führen zur Entstehung von Schwefelwasserstoff. Füttern Sie Ihre Fische nicht zu stark, damit die Bildung von Schwefelwasserstoff nicht durch das nicht aufgefressene Fischfutter gefördert wird. Schwefelwasserstoff erkennen Sie am stechenden Geruch nach faulen Eiern. Sie sollten den Bodengrund aus dem Teich entfernen.

Behandlung von Vergiftungen

Häufig hilft es, große Teile des Wassers zu wechseln, wenn Sie Vergiftungserscheinungen bei Ihren Fischen bemerken. Allerdings können Vergiftungen auch mit dem Wasserwechsel zusammenhängen. Konsultieren Sie einen Tierarzt, der auf Fische spezialisiert ist, und bewahren Sie bei einem Wasserwechsel einen Eimer des ursprünglichen Wassers zur Untersuchung auf.

Fazit

Vergiftungen bei Fischen können durch Fehler in der Haltung und durch äußere Einflüsse auftreten. Die Fische schnappen an der Wasseroberfläche nach Luft, werden apathisch oder sterben. Am häufigsten ist eine Nitritvergiftung. Prüfen Sie regelmäßig die Wasserwerte und wechseln Sie gegebenenfalls das Wasser. Achten Sie auch darauf, dass der Fischbesatz nicht zu hoch ist.

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