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Warum schäumt das Wasser im Gartenteich?

Lesezeit: Minuten ( Wörter)

Der Gartenteich benötigt die richtige Pflege, damit sich die Fische und Pflanzen darin wohlfühlen und er eine Oase der Entspannung ist. Trotz sorgfältiger Pflege kann es zur Schaumbildung auf dem Wasser kommen, die in erster Linie ein optisches Problem ist. Dieser Schaum kann verschiedene Ursachen haben und ein Hinweis darauf sein, dass mit Ihrem Teich etwas nicht stimmt. Zumeist ist der Schaum völlig ungefährlich und unschädlich für die Fische.

Natürlicher und künstlich gebildeter Schaum auf dem Gartenteich

Es ist völlig natürlich, dass sich auf dem Gartenteich Schaum bildet. Er entsteht durch die Bewegung des Wassers, tritt meistens in den Morgenstunden auf und verschwindet in der Regel von selbst wieder. Schaum, der sich natürlich bildet, ist meistens ein Indiz für ein gut funktionierendes Ökosystem in Ihrem Teich. Zumeist ist er weiß, doch kann er auch, wenn viel Blütenpollen vorhanden ist, gelb sein. Wird viel Erdreich in den Teich eingetragen, kann der Schaum eine bräunliche Farbe annehmen. Natürlicher Schaum kann durch ausflockendes Eiweiß oder die Anreicherung des Wassers mit Sauerstoff entstehen. Sie erkennen natürlichen Schaum an verschiedenen Merkmalen:

  • kann abhängig von seiner Ursache nach Erde oder Fisch riechen
  • enthält häufig kleine Reste von Pflanzen, Algen oder Insekten
  • tritt häufig nach heftigen Regenfällen und nach der Schneeschmelze auf
  • hält sich lange, wenn er durch den Abbau von organischer Materie entsteht

Schaum kann sich aber auch künstlich bilden, wenn chemische Substanzen wie Reinigungsmittel in den Teich gelangen. Dieser Schaum riecht mitunter nach Parfum und hält sich nicht lange. Im Gegenlicht schillern die Schaumbläschen in Regenbogenfarben.

Ursachen von Schaum im Gartenteich

Die häufigste Ursache für natürlichen Schaum auf dem Gartenteich sind die Bewegungen des Wassers durch Wind. Die Schaumbildung wird umso stärker, je mehr das Wasser aufgewirbelt wird. Starke Bewegungen des Wassers, die zu Schaumbildung führen, werden auch durch Bachläufe, Springbrunnen und Wasserfälle verursacht. Die Schaumbildung kann aber auch verschiedene andere Ursachen haben:

Eintrag von Tensiden in den Gartenteich

Tenside können durch Reinigungsmittel, Waschmittel oder Kosmetika in den Gartenteich gelangen und zu Schaumbildung führen. Das passiert auch, wenn Sie hin und wieder die Steine aus Ihrem Teich entnehmen und mit einem Reinigungsmittel säubern. Auch Düngemittel, die in den Teich gelangen, können Schaum durch Tenside bilden. Vermeiden Sie den Einsatz von Reinigungs- und Düngemitteln in der Nähe Ihres Teichs.

Schaumbildung durch Kalksteine

Kalksteine, die Sie im Wasser platzieren, tragen eher selten zur Schaumbildung bei. Die Steine reichern das Wasser mit Sauerstoff an und führen dazu, dass sich Bläschen an der Wasseroberfläche ansammeln. Die typische Schaumbildung entsteht dadurch, dass gleichzeitig Proteine gelöst werden. Dieser Schaum ist unschädlich und muss nicht unbedingt beseitigt werden.

Saponine: Schaumbildung zumeist im Frühjahr

Saponine haben einen seifenartigen Geruch und Geschmack sowie eine ähnliche Funktion wie Seifen. Sie sind in Wasserpflanzen sowie in Fischfutter enthalten und führen vor allem im Frühjahr zur Schaumbildung. Saponine schaden den Teichbewohnern und dem Wasser nicht, sondern sie können sogar das Wachstum der Fische unterstützen. Schaum durch Saponine kann sich durch zu viel Fischfutter bilden. Tritt er übermäßig auf, sollten Sie ihn entfernen.

Schaumbildung durch Proteine

Eine häufige Ursache von Schaumbildung im Gartenteich ist in Wasser gelöstes Eiweiß. Im Wasser sind zahlreiche Nährstoffe enthalten, die durch natürliche Wasserbewegungen ausflocken und Schaum an der Wasseroberfläche bilden. Dieser Schaum tritt zumeist in den Morgenstunden auf, ist unbedenklich und weist auf ein gut funktionierendes Ökosystem hin. Eine erhöhte Schaumbildung durch Proteine ist häufig auf einen hohen Nährstoffeintrag zurückzuführen, da die Nährstoffe Eiweiße enthalten. Die Ursachen für einen erhöhten Nährstoffgehalt sind

  • Fischfutter
  • Ausscheidungen der Fische
  • Eintrag von Blütenpollen
  • abgestorbene Pflanzenteile
  • Algen.

Unausgeglichener Nährstoffgehalt als Ursache für Schaum auf dem Wasser

Liegt in Ihrem Gartenteich ein Nährstoffüberschuss vor, kann es zu einer verstärkten Schaumbildung kommen. Ein Nährstoffüberschuss tritt häufig in Teichen mit Fischbesatz auf, wenn der Bestand an Fischen im Verhältnis zur Teichgröße zu groß ist. Es kommt zu einem Überangebot an Eiweiß, das zu einer verstärkten Schaumbildung führt. Ein Überschuss an Nährstoffen entsteht durch

  • Fischlaich
  • Fischkot
  • tote Tiere im Teich
  • in den Teich gefallenes Laub und andere Pflanzenteile
  • verrottendes Pflanzenmaterial auf dem Teichgrund
  • Algen
  • Überdüngung von Uferpflanzen
  • Phosphat und Nitrat von landwirtschaftlichen Grundstücken in der Nachbarschaft.

Einen Überschuss an Nährstoffen in Ihrem Teich können Sie verhindern, indem Sie qualitativ hochwertiges Fischfutter verwenden und die Futtermenge nicht zu hoch dosieren. Entfernen Sie auch regelmäßig Algen, Laub und abgestorbene Pflanzenteile.

Probleme mit dem Filter

Um Schaumbildung in Ihrem Gartenteich zu vermeiden, sollte der Teichfilter immer gut funktionieren. Installieren Sie einen neuen Filter, ist das völlig normal, dass das Wasser aufschäumt. Der Filter benötigt zum Einlaufen eine bestimmte Zeit. Wird der Filter oberhalb der Wasseroberfläche angebracht, kann sich Schaum bilden, da mehr Luft ins Wasser gelangt. Die Funktion des Filters wird durch Ablagerungen beeinträchtigt, weshalb Sie den Filter regelmäßig reinigen sollten.

Was Sie gegen die Schaumbildung tun können

Da es völlig normal ist, dass sich Schaum auf dem Wasser bildet, können Sie die Schaumbildung nicht vollständig verhindern. Ist Ihnen die Ursache für die Schaumbildung bekannt, können Sie die entsprechenden Gegenmaßnahmen treffen. Kontrollieren Sie regelmäßig die Wasserwerte mit Teststreifen oder Tröpfchentest und achten Sie dabei auf pH-Wert, Karbonathärte, Nitrat, Nitrit und Ammonium. Schaumfänger und Schwimmbarrieren sind einfach in der Anwendung und werden nahe der Wasseroberfläche befestigt. Der Schaum wird dann einfach an den Einläufen festgehalten und lässt sich abschöpfen.

Verwendung eines Eiweißabschäumers

Einen Eiweißabschäumer setzen Sie direkt in den Filter ein. Das Wasser läuft über mehrere Bioringe und wird belüftet. Luft und Wasser sind über längere Zeit miteinander in Kontakt. Eine Oberflächenspannung wird erzeugt. Der entstehende feste Schaum wird im Abschäumer vom sauberen Wasser getrennt und lässt sich einfach entfernen. Mit einem Eiweißabschäumer wird die Wasserqualität verbessert, da der Sauerstoffgehalt erhöht und unerwünschte Stoffe wie Phosphat, Ammoniak oder Farbstoffe aus dem Wasser befördert werden. Der Eiweißabschäumer wirkt der Algenbildung entgegen.

Proteinquellen beseitigen

Proteine sind in jedem Teich vorhanden und gehören einfach dazu, doch können Sie eine überschüssige Freisetzung von Proteinen verhindern, indem Sie Proteinquellen beseitigen:

  • Füttern Sie nicht übermäßig und geben Sie nur kleinere Mengen an Futter, sodass kein überschüssiger Nährstoffeintrag durch nicht aufgefressenes Futter entsteht
  • Entfernen Sie verrottete Pflanzenteile, Blütenstaub und in den Teich gefallenes Laub
  • Entfernen Sie regelmäßig die Algen
  • Kontrollieren Sie vor allem in den Sommermonaten regelmäßig die Wasserwerte
  • Reinigen Sie zweimal im Jahr, im Frühjahr und im Herbst, den Teich mit einem Teichschlammsauger und wechseln Sie gegebenenfalls das Wasser.

Achten Sie auf eine intakte Filteranlage

Um eine gute Wasserqualität zu gewährleisten, kommt es auf eine intakte Filteranlage an. Der Filter muss regelmäßig gepflegt und gewartet, aber auch richtig positioniert werden. Positionieren Sie den Filter nicht über dem Wasserniveau, da erhöhte Schaumbildung dann vorprogrammiert ist. Das rücklaufende Wasser reichert sich übermäßig mit Sauerstoff an. Installieren Sie einen Filter neu, müssen Sie mit einer Einlaufzeit von einer Woche rechnen, in der sich noch Schaum bildet. Mit Teichstarter-Bakterien im Filter können Sie die Funktionsweise verbessern.

Was Sie beim Wasserwechsel beachten sollten

Sind Tenside in den Teich gelangt, sollten Sie einen Wasserwechsel vornehmen. Schöpfen Sie möglichst viel Schaum ab und tauschen Sie einen großen Teil des Wassers aus. Lassen Sie die Teichpumpe noch eine Weile laufen, um noch die restlichen Tenside zu entfernen. Besteht eine Gefahr aus dem Umland, stoppen Sie auch die Zuläufe von außen.

Fazit

Schaumbildung im Gartenteich lässt sich nicht vermeiden und ist in der Regel nicht schädlich. Gelöste Proteine und Wasserbewegungen führen zur Bildung von Schaum, der von selbst wieder verschwindet und auf ein funktionierendes Ökosystem hindeutet. Der Schaum kann aber auch die Optik des Teichs stark beeinträchtigen. Vermeiden Sie einen unnötigen Proteineintrag, indem Sie den Fischen nicht zu viel Futter geben und Verunreinigungen regelmäßig aus dem Teich entfernen. Achten Sie auf eine gut funktionierende Filteranlage. Mit Schaumfängern und Eiweißabschäumern können Sie überschüssigen Schaum entfernen.

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