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Störe im Gartenteich – ja oder nein?

Lesezeit: Minuten ( Wörter)

Der prähistorisch anmutende Stör ist vor allem als Lieferant von Kaviar bekannt. Seinen Ursprung hat der Stör in den ehemaligen Ostblock-Staaten, vor allem in Russland. Es gibt zahlreiche Arten von Stören. Mit seinem urtümlichen Aussehen wirkt der Stör faszinierend. Es ist daher nicht von ungefähr, dass sich einige Teichfreunde fragen, ob sie Störe auch im Gartenteich halten können. Störe sind ziemlich robust. Möchten Sie Störe in Ihrem Gartenteich beherbergen, sollten Sie sich zuvor mit den Ansprüchen dieser Fische und den Bedingungen für die Haltung vertraut machen.

Der Stör - ein Fisch mit hohen Ansprüchen

Störe gibt es bereits seit 250 Millionen Jahren. Auch wenn sie aufgrund ihres Körperbaus und ihres Erscheinungsbildes gefährlich erscheinen und der Name vielleicht darauf hindeutet, handelt es sich nicht um Störenfriede, sondern um recht friedliche Gesellen. Die lebenden Fossilien sind in der freien Natur an vielen Stellen anzutreffen. Sie leben in den höheren Breiten der Nordhalbkugel und besiedeln die Meere ebenso wie die Flüsse. Der Europäische Stör gilt seit 1968 als ausgestorben. Inzwischen wurden jedoch wieder Störe in der Oder und in der Elbe ausgewildert.

In Störfarmen, die es auch in Deutschland gibt, werden Störe zur Gewinnung von Kaviar gezüchtet. Nicht immer leben sie dort unter optimalen Bedingungen. Sie sollten daran denken, dass Sie den Stören in Ihrem Gartenteich nie das bieten können, was sie in der Natur vorfinden.

Die gigantischen Fische sind ziemlich robust und vertragen auch Kälte. Sie bevorzugen sauerstoffreiches und kühles Wasser. Da sie eine beachtliche Größe erreichen können, benötigen sie viel Platz. Die Schwimmbewegungen der Störe wirken urtümlich. Störe haben im Gartenteich keine natürlichen Feinde, doch haben sie ein anderes Problem. Sie können nicht rückwärts schwimmen. Algen, Wurzeln, ein dichter Bewuchs mit Wasserpflanzen und andere Hindernisse können daher zu gefährlichen Sackgassen für die Urtiere werden, aus denen sie sich nicht selber befreien können. Da nicht mehr genügend Wasser durch die Kiemen gespült wird, müssen die Störe ersticken.

Ein Gigant mit vielen Arten

Der Stör kann ungefähr 100 Jahre alt werden und erreicht in der freien Natur eine Größe von mehr als 5 Metern. Er kann bis zu einer Tonne schwer werden. Der Stör gehört zu den Knochenfischen, doch ist sein Skelett nur teilweise verknöchert. Auf dem Rücken des Störs befinden sich harte Knochenplatten. Der Stör hat einen spitzen Kopf, doch befindet sich das Maul nicht an der Spitze, sondern an der Unterseite des Kopfes. Er frisst daher am Grund des Wassers. Tagsüber hält er sich meistens am Grund auf, während er nachts auch an die Oberfläche kommt. Er ist ein ausdauernder Schwimmer und ständig in Bewegung. Das erklärt auch seinen Platzbedarf.

Gegenwärtig sind 26 Arten von Stören bekannt. Sie alle werden groß, doch die kleineren Arten erreichen nur eine Größe von maximal 150 Zentimetern. Beliebte Arten für die Teichhaltung sind:

  • Sterlet mit einer Länge bis 150 Zentimetern und einem Gewicht bis zu 10 Kilogramm
  • Güldenstadi mit einer Länge bis zu 2 Metern und einem Gewicht bis zu 80 Kilogramm
  • Sternhausen mit einer Länge bis zu 150 Zentimetern und einem Gewicht bis zu 25 Kilogramm
  • Sibirischer Stör mit einer Länge bis zu 2 Metern und einem Gewicht bis zu 100 Kilogramm
  • Waxdick, ähnlich dem Güldenstadi
  • Diamantstör als Kreuzung aus Sterlet und Waxdick

Die verschiedenen Arten unterscheiden sich nicht nur in Größe und Gewicht, sondern auch in ihrem Aussehen.

Es ist ein Irrtum, dass sich die Störe in ihrer Größe an die Teichgröße anpassen. Erreichen sie nicht die Größe, die sie in der freien Natur erreichen könnten, liegt das daran, dass nicht genügend wachstumsfördernde Stoffe wie Vitamine und Mineralstoffe vorhanden sind und die Ausscheidungend der Fische die wachstumsfördernden Substanzen reduzieren.

Sterlet - am ehesten für die Teichhaltung geeignet

Trotz ihrer Robustheit sind Störe anspruchsvoll und daher für die Teichhaltung nur bedingt geeignet. Am ehesten eignet sich der Sterlet, die kleinste Art des Störs, für die Teichhaltung. Er ist ein Süßwasserfisch, der sich in Flüssen und strömungsreichen Seen wohlfühlt. Die Strömung und das sauerstoffreiche Wasser können Sie auch dann nicht vollständig nachbilden, wenn Sie eine gute Teichbelüftung verwenden. Der schlanke Sterlet kann bis zu 20 Jahre alt werden. Seine lange, schmale Schnauze ist leicht nach oben gebogen. Die Oberfläche des Sterlet ist dunkelbraun bis grau. Die Knochenplatten auf dem Rücken sind schmutzig weiß. Die Unterseite des Sterlet ist rötlichweiß bis gelblich.

Welche Anforderungen stellt der Stör an den Teich?

Da der Stör nicht rückwärts schwimmen kann, sollte der Teich rund oder oval sein. Er sollte mindestens 1,50 Meter tief sein. Da der Sterlet ein aktiver Schwimmer ist, sollten Sie bei der Tiefwasserzone darauf achten, dass sie mindestens zwölfmal so lang ist wie die Körperlänge des ausgewachsenen Störs. Der Tiefwasserbereich sollte also ungefähr 20 Meter lang sein. Das Wasservolumen pro Tier sollte mindestens 1.000 Liter ausmachen. Da Sie jedoch nicht nur einen Stör allein halten sollten, ist ein Wasservolumen von 20.000 Litern optimal.

Damit der Stör auch an die Wasseroberfläche schwimmen kann, sind schräge Teichwände zu empfehlen. Da Störe in der Natur Fließgewässer mit mäßiger bis starker Strömung bevorzugen, sollten Sie eine Strömungspumpe nicht vergessen. Die Strömungspumpe kann ein Fließgewässer simulieren. Da Störe klares und sauerstoffreiches Wasser bevorzugen, sollten Sie an eine starke Filteranlage denken.

Die Wassertemperatur sollte 20 Grad Celsius nicht überschreiten. Im Sommer sollten Sie daher auf Schatten und auf eine gute Belüftung achten.

Pflanzen im Gartenteich

Als Feind des Störs gilt die Fadenalge, da sich der Stör darin verfangen kann. Auch ein üppiger Bewuchs kann schnell zu einer tödlichen Falle werden. Sie sollten daher den Bewuchs nur gering halten und die Pflanzen regelmäßig zurückschneiden. Fadenalgen sollten Sie entfernen.

Lesen Sie hierzu auch gerne unseren Ratgebertext zum Thema: Algen im Teich erfolgreich entfernen und bekämpfen

Der Teichgrund

Kies und Sand als Teichgrund mag der Stör überhaupt nicht. Die Schnauze des Störs ist empfindlich gegen scharfe Kanten und Steine. Der Teichboden sollte daher über eine Gründelschicht aus Teicherde oder Lehm verfügen. Der Stör wühlt gerne mit der Schnauze am Teichgrund nach Futter.

Tipp:

Bei optimalen Bedingungen kann der Stör sogar handzahm werden. Verändern sich jedoch die Wasserparameter, können sich Parasiten ansiedeln und dem Stör arg zu schaffen machen.

Was Sie bei der Fütterung beachten sollten

Der Stör ernährt sich von Würmern, Weichtieren und Insektenlarven, die er mit seinen Barteln ins Maul kehrt. Er kann nur am Boden fressen und benötigt daher Sinkfutter. Da der Stör eine beachtliche Größe erreicht, ist das im Teich natürlich vorhandene Futter nicht genug. Sie müssen unbedingt zufüttern. Das Spezialfutter sollte reich an Proteinen und Fetten sein. Sie sollten am Abend füttern, da die Störe dann am aktivsten sind. Jungfische müssen Sie mehrmals am Tag füttern. Das Futter sollte nicht länger als eine Stunde im Wasser liegen, da es sonst für die Störe nicht mehr attraktiv ist. Zu empfehlen ist die Fütterung immer an einem bestimmten Platz in der Flachwasserzone. Als Faustregel gilt, dass die tägliche Futtermenge ungefähr ein Prozent des Körpergewichts ausmachen sollte.

Sie sollten Störe möglichst nicht mit Kois vergesellschaften, da Kois andere Ansprüche stellen und alles fressen, was sie bekommen können. Sie fressen den sanften Riesen schnell das Futter weg, während die Störe zu kurz kommen.

Fazit

Störe sind nur bedingt für die Teichhaltung geeignet. Am ehesten eignet sich der Sterlet, die kleinste Störart. Der Stör stellt sehr hohe Ansprüche an den Teich. Er benötigt klares, sauerstoffreiches Wasser, eine gute Strömung und ein hohes Wasservolumen. Da er am Boden frisst, müssen Sie Sinkfutter geben.

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